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Mai/Juni 2021, Premnitz - Wittenberge - Strodehne

Werkstatt 1:

Premnitz + Wittenberge

Was ist eigentlich aus den Versprechen des Chemieprogramms geworden?

"Chemie gibt Brot, Wohlstand und Schönheit", hieß es in einer großangelegten Kampagne der DDR-Regierung seit 1959. Der unmittelbare Ausgang ist bekannt. Doch welche utopischen Potentiale stecken möglicherweise auch heute noch – oder wieder – im Plastik, da sich nach dem Ende des real existierenden Sozialismus auch das Ende des von fossilen Rohstoffen abhängigen real existierenden Kapitalismus anzukündigen scheint? Brauchen wir nicht auch oder gerade unter den Vorzeichen eines zum neuen Zeitalter ausgerufenen "Anthropozäns" Programme für einen Neuen Menschen und für einen neuen Umgang mit den Materialien und Maschinen, die das zu Ende gehende Zeitalter hervorgebracht hat?

Und:Legt das "emanzipatorische" Potenzial der individualistischen Nähmaschine nicht neue Ausformungen der Heimarbeit nahe?

Zeitgemäßere als deren serielle Aneinanderreihung in Textilfabriken – sweatshops –, in denen heute noch unterbezahlte Arbeiter*innen schuften, als befänden wir uns im neunzehnten Jahrhundert?

Beiträge zur Industriegeschichte und -gegenwart von lokalen Expert*innen
• Premnitz: Jürgen Mai (Stadtchronist), Michael Stechert (Vogt Plastic Recycling), Dr. Piefke (EEW - Energy from Waste), Eberhard Brack (Märkische Faser AG)
• Wittenberge: Birka Stövesandt (Stadtmuseum), Christian von Hagen (Führung Veritas Werk)

Werkstatt 2:

Strodehne

Kutschfahrt. Zeichnung Roland Eckelt

Kollektiv Kunst produzieren?!

Work-Camp im Dorf: große Fragen und Hitze-Rekorde.

in Arbeit:

KunstStoff • Publikation

erscheint Ende 2021

Das Projekt KunstStoff findet statt im Rahmen des Programms Neustart Kultur der Bundesregierung mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Kunstfonds


letzte Änderungen: 21.9.2021